Artikel in Mundikat Magazine

Aus Sicht des Katers

Schon seit 14 Jahren lebe ich bei meinen Chefs Klaas und Mary-Rose in Apeldoorn.
Ja, ich muß einfach mal sagen, dass es toll ist hier zu leben.
Ich kann den ganzen Tag, in jeder Ecke des Hauses, mein Ebenbild sehen.
Das ganze Haus ist voller Katzen. Nein.......keine echten, keine lebenden Katzen – da bin ich die einzige in diesem Hause.
Nein, die beiden haben ein Haus voller Katzenfiguren und Katzengebrauchsgegenständen.

Wirklich alles vom Toaster bis zum Brieföffner und vom Klorollenhalter bis zur Gartenbank.
Einfach überall trifft man auf uns. Vom Wohnzimmer bis zum Schlafzimmer, im Flur und selbst auf der Toilette begegnet man Katzen.
Aber selbst wenn ich in den Garten gehe, treffe ich glückliche Kollegen.
Alle haben es sich gemütlich gemacht. Oh ja, ich habe hier wirklich viel Spaß.

Nach dem Besuch eines Katzenmuseums in England 1996 begannen meine Besitzer zu sammeln.
Sie waren so begeistert, dass sie immer mehr Dinge sammelten.
Es begann mit Figuren, aber im Laufe der Zeit füllte sich das Haus schnell mit ihnen, so begannen sie Gegrauchsgegenstände in Form einer Katze zu sammeln.
Niemals hätte ich gedacht für wieviele verschiedene Gegenstände meine Gattung Modell gestanden hat.
In der Tat bin ich beeidruckt festzustellen, dass ich und meine Artgenossen derart im Mittelpunkt des Interesses stehen.
Dies bedeutet natürlich auch, dass sie mich sehr gern mögen.

Mein Chef hat sogar ein richtiges Katzenkostüm gekauft.
Er hat es mir zwar nicht selbst erzählt aber ich bin mir fast sicher, dass er wissen wollte wie man sich als Katze so fühlt.
Wenn er das Kostüm trägt wollen ihn alle Leute streicheln. Selbst bei einem Interwiev mit einem lokalen TVSender hat er dieses Kostüm getragen.
Ja, es ist wirklich nett von ihnen, dass sie sich so in unsere Spezies hineinfühlen.
Aber da gibt´s noch eine andere bizarre Tatsachen: über das Internet haben sie, in Manchester, einen runden Kaffeetisch gekauft.

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Ein Beistelltisch wurde im fernen Berlin gekauft und ein Kofferset aus den USA kam via Kolumbien in unser Haus.
Glücklicherweise komme ich nur aus dem Tierasyl in Apeldoorn – das ist verrückt genug für mich.

So langsam ist das Haus meiner Besitzer aber überfüllt und sie wollen ein eigenes Katzenmuseum eröffnen.
Das erfordert nartürlich sehr viel Arbeit bis zur Realisierung. Dabei sind so viele Dinge zu bedenken, aber
glücklicherweise vergessen sie mich darüber nicht. Ich bekomme immer noch so viel Aufmerksamkeit wie zuvor.
Gleichzeitig sind die beiden sehr mit den Vorbereitungen für das Museum beschäftigt.
Dabei möchte ich ihnen nun ein bißchen helfen in dem ich Sie, liebe Leser, frage ob sie vielleicht noch kätzisches haben, welches im Museum ausgestellt werden soll – Dinge die Sie nicht länger benötigen, die aber zu schade sind um weggeworfen zu werden, Dinge die Sie spenden möchten. Ferner benötigen meine Chefs einen Sponsor um ihren Traum realisieren zu können und eine Örtlichkeit um alles zu präsentieren. Vorzugsweise eine feste Räumlichkeit die zum Museum wird, eine vorübergehende Ausstellungfläche wäre aber auch willkommen.

Sind Sie der große Katzenliebhaber der meine Chefs darin unterstützen will ihren Traum war werden zu lassen?
Dann kontaktieren Sie sie bitte und machen mich damit sehr glücklich.
Denn, trotz der unglaublich vielen schönen Dinge hier im Haus, hätte ich gerne mehr Platz um mich zu räkeln.

Vom zufriedensten Kater der Welt, Gizmo
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